Rosmarinöl in der Küche

Rosmarin-Speiseöl 

Rosmarinöl in der Küche

Rosmarinöl ist nicht nur schmackhaft sondern auch gesund und kann vielseitig eingesetzt werden. Ob gekauft oder selbstgemacht – es gibt jedem Gericht Frische.

Gewürzöl mit Rosmarin

In der Küche spielen Speise- und Pflanzenöle eine fast tägliche Rolle – ob zum Anbraten von Fleisch oder Gemüse oder zum Verfeinern und Anrichten von Salaten. Dennoch werden Öle meist recht stiefmütterlich behandelt und fristen ein Schattendasein im Küchenregal. Zwar machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, ob sie statt zur Butter lieber zum pflanzlichen Fett beim Kochen greifen, doch da hört es meist schon auf und auch ernährungsbewusste Zeitgenossen greifen im Supermarkt vielleicht nicht unbedingt zum billigsten Speiseöl, doch ernsthafte Qualitäts- und Produktvergleiche finden selten statt. Dabei kann es sich geschmacklich und auch in Hinsicht auf die gesundheitliche Wirkung lohnen, sein Ölsortiment zu überdenken und zu erweitern.

Mit leckeren Kräuterölen kann man nicht nur die Küche ungemein bereichern, sondern auch noch der Gesundheit etwas Gutes tun. Denn die wertvollen Inhaltsstoffe der Heil- und Gartenkräuter sind zum Teil gut fettlöslich und sorgen so nicht nur für guten Geschmack.

Kochen mit Rosmarinöl

Obwohl Rosmarin früher als reine Heilpflanze eingesetzt wurde, ist er heute eines der bekanntesten und meistgenutzten Küchenkräuter. Getrocknet im Gewürzregal oder frisch im Garten oder auf der Fensterbank im Blumentopf – Rosmarin findet sich in fast jeder Küche. Eine schöne und milde Alternative zum Rosmarin als Gewürz ist ein Kräuteröl mit Rosmarin zum Kochen. Ein Kräuteröl mit Rosmarin ist vielseitig verwendbar. Es passt zu Fisch, Fleisch, Salaten, Tomatengerichten oder Kartoffeln. Das Öl kann durch weitere Gewürze nach Wunsch aromatisiert werden und kann somit jedes Mal anders schmecken und auch unterschiedlich auf die Gesundheit einwirken.

Gesundes Kräuteröl

Speiseöl und Kräuter sind ein gutes Team: Die im Rosmarin enthaltenen ätherischen Öle und fettlöslichen Aromastoffe können vom Speiseöl leicht aufgenommen und konserviert werden. So kann die gesundheitsfördernde Wirkung des Rosmarins sich über die Nahrungsaufnahme durch ein Öl sehr gut entfalten. Rosmarinöl hilft bei der Entgiftung von Leber und Galle, bei Verdauungsproblemen, stärkt das allgemeine Wohlbefinden und unser Immunsystem, fördert Gedächtnis und Konzentration und regt Herz und Kreislauf an. Besonders, wer regelmäßig mit Rosmarinöl würzt, profitiert von seinen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. 

Auch beim Speiseöl lohnt es sich, auf den Herkunftsort des verwendeten Rosmarin zu achten. Der qualitativ hochwertigste Rosmarin wächst noch immer in den Ursprungsländern des Rosmarins im Mittelmeerraum. Hierbei bilden sich drei unterschiedliche Typen der Heilpflanze in Spanien, Frankreich und Nordafrika aus, die sich geschmacklich und in ihrer Wirkung unterscheiden. So ist der spanische Rosmarin sehr würzig und kräftig, der nordafrikanische Rosmarin sehr frisch und krautig und der französische Rosmarin eher milder.

Detaillierte Informationen zur Wirkung des Rosmarin-Speiseöls und der verschiedenen Rosmarintypen auf die Gesundheit finden sich in unserer Wirkungstabelle im Artikel Wirkung und in den Artikeln Kräuteröl mit spanischem Rosmarin, Kräuteröl mit nordafrikansichem Rosmarin und Kräuteröl mit französischem Rosmarin.

Wer ein gesundes Kräuteröl erhalten möchte, sollte unbedingt auf erntefrische Zutaten achten. Nur so kann man sicher sein, alle wichtigen Stoffe auch im Öl konservieren zu können. Schon allein deswegen empfiehlt es sich, das Öl selbst herzustellen, was mit wenig Aufwand und etwas Geduld leicht möglich ist. 

Rosmarin Kräuteröl Rezept

Wer durch besondere Zusammenstellungen ein Öl individuell gestalten will, der macht ein Kräuteröl am besten selbst. Ein selbstgemachtes Kräuteröl ist auch ein dekoratives und persönliches Mitbringsel oder Geschenk für Hobbyköche. Hier bieten sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten einzelner Kräuter und Gewürze. Gerade Rosmarin harmoniert sehr gut mit zahlreichen anderen Kräutern. Für ein hochwertiges Kräuteröl ist die Qualität der einzelnen Ausgangszutaten wichtig. Zu empfehlen ist hier eine gute Bioqualität, um ein Öl zu erhalten, das frei von chemischen Rückständen ist und einen reinen, natürlichen Geschmack besitzt. Besonders wichtig ist die Wahl des Trägeröls. Besonders wenn es sich um ein Öl mit einem stärkerem Eigenschmack wie Olivenöl handelt, sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Wie genau man ein schmackhaftes Rosmarinöl selber herstellt und verschiedene Rezepte zum ausprobieren und abwandeln beschreiben wir in den Artikeln Selber herstellen und Rezepte.

Rosmarin Kräuteröl kaufen

Kräuteröle bekommt man in größeren Supermärkten, in Feinkostläden, Reformhäusern und Biomärkten. Meist muss man für ein hochwertiges Kräuteröl, dass nicht nur guten Geschmack, sondern auch etwas Gutes für die Gesundheit bieten soll, etwas tiefer in die Tasche greifen. Ein gutes Bio-Speiseöl mit Rosmarin kostet an die 8 € pro 100ml (Recherchestand 21.10.2013). Hier gilt es verschiedenes zu beachten. So sollte das Öl keine künstlichen Zusatzstoffe enthalten wie Geschmacksverstärker oder Aromen. Zudem sollte man ein Öl mit frisch eingelegten Kräutern bevorzugen, da bei diesen die wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten sind. Zu bevorzugen sind zudem Öle von guter Bioqualität, damit man sicher sein kann, keine unerwünschten chemischen Rückstände mit zu kochen. Mehr Tipps unter Rosmarinöl für die Küche kaufen.




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